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Wundmanagement mit professionellen Produkten


Wundmanagement: Passende Produkte für jede Heilungsphase

Jede Wundheilungsphase stellt andere Bedürfnisse an das Wundmanagement. Wie unterscheiden sich die Phasen?

Professionelles Wundmanagement zielt darauf ab, eine Wunde bestmöglich zu reinigen und zu versorgen. Es orientiert sich zum einen an der jeweiligen Wundart und Heilungsphase und zum anderen an den individuellen Bedürfnissen und Problemen des Patienten. Eine anspruchsvolle Aufgabe, die stetig komplexer wird. Denn die Menschen werden immer älter, und somit nehmen auch die Anzahl und das Spektrum der Wunden zu, die versorgt werden müssen. Im gleichen Masse wird das Produktangebot immer vielfältiger. Den Überblick zu behalten und das Sortiment passgenau auf seine Patienten abzustimmen wird da zu einer grossen Herausforderung. Schliesslich gilt es, nicht nur bestmögliche, sondern auch kosteneffiziente Behandlungsergebnisse zu erzielen.

Film Puras Wundmanagement

Unsere Spezialisten beraten Sie gerne

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, für Sie die Übersicht zu behalten und unser Wissen mit Ihnen zu teilen. Sei es durch die detaillierte Produktaufbereitung mit umfassenden Filtern in unserem Online-Shop oder die persönliche Beratung durch unser Fachpersonal. Gemeinsam mit Ihnen evaluieren wir Ihre Ausgangslage und Anforderungen, empfehlen Ihnen den richtigen Produktemix und das für Sie passende Wundbehandlungskonzept. Denn jedes Alters- und Pflegezentrum, jede Spitex, jedes Wundambulatorium hat ganz eigene Bedürfnisse.

Wundschulung

Wir bieten folgende Wundschulungen an:

  • Modul 1: Moderne Wundversorgung, Grundlagen
  • Modul 2: Prinzipien und Ablauf der modernen Wundversorgung
  • Modul 3: Produkteschulung
  • Modul 4: Klassische und chronische Wunden und Therapien
  • Modul 5: Ernährung in der Wundbehandlung
  • Modul 6: Wundbehandlung in Palliativsituationen
  • Modul 7: Hautpflege in der Wundbehandlung
  • Modul 8: Durchblutungsbedingte Krankheitsbilder und Kompressionstherapie
  • Modul 9: Individuelle Fallbeispiele
  • Modul 10: Mikrolagerungen und Positionsmethoden
  • Modul 11: Praxisorientierte Kompressionstherapie
  • Modul 12: Wirtschaftliches Handeln - Spagat zwischen Theorie und Praxis

Weitere Informationen finden Sie unter Schulung.

Phasen der Wundheilung

Mit unserem umfassenden Sortiment für das professionelle Wundmanagement können wir Ihre Anforderungen und Bedürfnisse voll und ganz erfüllen. Es beinhaltet Produkte für nahezu jede Wundart und die unterschiedlichen Heilungsphasen. Grundsätzliche unterscheidet man im Wundmanagement zwischen der trockenen und feuchten Wundbehandlung. Während die trockene Wundbehandlung zum Beispiel bei chirurgisch verschlossenen Wunden angewendet wird, werden bei der feuchten Wundbehandlung insbesondere chronische Wunden dauerhaft versorgt, wie beispielsweise Ulcuc cruris, Dekubitalgeschwüre oder das diabetische Fusssyndrom.

Je nachdem, in welcher Phase sich die Wundheilung befindet, erfüllt der Verband unterschiedliche Anforderungen. In der Reinigungsphase tritt viel Exsudat aus, das abgestorbene Zellen, Schmutz und Keime beinhaltet. Die Wundauflage muss das Exsudat aufnehmen und so einer Infektionsgefahr vorbeugen. In der anschliessenden Granulationsphase bilden sich die Gefässe neu und das Bindegewebe proliferiert. Jetzt ist die Wunde sehr empfindlich gegenüber äusserer Reizung. Hier muss der Verband wirksamen Schutz bieten. Zugleich muss der Verband weiterhin Sekret aufnehmen, darf aber die Wunde nicht austrocknen. In der reparativen Phase tritt nur noch wenig Exsudation aus, die aber weiterhin vom Verband absorbiert werden muss. Die Wundauflage muss nun für eine feuchte Kriechfläche für die Epithelzellen sorgen und die Bildung von Schorf verhindern.

Verbandmaterial im Überblick

Zu den wichtigsten Wundauflagen zählen:

      • In der Reinigungsphase werden Alginate eingesetzt, die beim Kontakt mit dem im Exsudat enthaltenen Natriumsalz zu einer eierschalenförmigen Form aufquellen und Gel bilden, das die Wunde feucht hält. Da die Keime im Gel eingeschlossen werden, eignen sich Alginate auch sehr gut für die Behandlung infizierter Wunden.
      • Für die Granulationsphase eignen sich Hydrofaser-Auflagen mit gelbildenden Komponenten, die die Wunde feucht halten, Sekrete binden und die Granulation und Epithelisierung beschleunigen.
      • Hydrogele dienen dem Feuchthalten der Wunde und werden häufig auch bei Verbrennungen eingesetzt.
      • Hydrokolloid-Verbände für die Reinigungs- und Granulationsphase bei leicht bis mittelstark exsurdierenden Wunden. Sie haben den Vorteil, dass sie Feuchtigkeit nach aussen verdunsten lassen, aber von aussen keine Nässe durchlassen, so dass der Patient problemlos duschen kann. Hydrokollide wandeln Sekret in Gel um und halten die Wunde so feucht.
      • Schaumstoff-Wundverbände besitzen eine gute polsternde Eigenschaft und werden bei nicht-infizierten Wunden in der Reinigungsphase verwendet. Sie schaffen ein feuchtes Wundmilieu und verkleben nicht mit der Wunde.
      • Silberhaltige Wundauflagen wirken antimikrobiell, vernichten Keime und bekämpfen so Infektionen.
      • Aktivkohlekompressen verfügen häufig über Silber und helfen daher ebenfalls aktiv gegen Infektionen. Zudem absorbieren sie effektiv Gerüche, die z.B. bei exulcerierenden Karzinomen entstehen.
      • Superabsorber eignen sich insbesondere bei Wunden in der Reinigungsphase, in der viel Exsudat austritt, da sie eine extrem starke Saugkraft haben. Beim Einsatz muss allerdings darauf geachtet werden, dass die Wunde nicht austrocknet.

Neben diesen Wundauflagen führen Distanzgitter, Schnellverbände sowie unterschiedliche Kompressen.

Darüber hinaus finden Sie in unserem Portfolio:

Sie haben Fragen? Dann rufen Sie uns einfach unter 031 996 85 85 an. Wir beraten Sie gerne.